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Der Name Formentera leitet sich vom lateinischen „frumentaria“ ab und bedeutet soviel wie Weizeninsel. Der Name stammt aus der Zeit 70 vor Christus, als sich die Römer auf der Insel niederließen und mit dem Weizenanbau begannen.

 

 

Wer sich für die frühe Geschichte Formenteras interessiert, der findet überall auf der Insel Überreste früherer Besiedlung, die sich auch gut als Fotomotive eignen:

Vom Hafen „La Savina“ her kommend in Richtung Es Pujols, nahe des S’estany Pudent, befindet sich das Megalithgrab Ca na Costa, welches 1974 bei Ausgrabungen entdeckt wurde.

Das Megalithgrab bei Es Pujols und Reste von Siedlungen weisen daraufhin, dass die Insel bereits im Jahre 2000 vor Christus schon einmal bevölkert war, dann jedoch lange Zeit gemieden wurde, da der Irrglaube aufkam, dass auf der Insel Schlangen leben würden und dies giftige Erde bedeuten würde. Nachdem sich 1100 nach Christus die Mauren dort niederließen und ein gutes Jahrhundert später sich dort Mönche ansiedelten wurde im 14. Jahrhundert in San Francesc die Kapelle Sa Tanca Vella gebaut. Bis zum Jahr 1726 wurde diese auch genutzt. Dann begann man mit dem Bau einer Pfarrkirche und die Kapelle träumte vor sich hin und war einige Zeit sogar Bestandteil eines Bauernhauses. Im Jahr 1985 wurde das Bauernhaus abgerissen und die Kapelle restauriert.

Anfang des 15. Jahrhunderts wurde die Insel dann wieder verlassen, da damals Piraten eine ständige Bedrohung für die Inselbewohner darstellten. Piraten haben sich Formentera bis ins 16. Jahrhundert als "Räubernest" auserkoren und erst Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Insel zaghaft wieder besiedelt.

 

 

Weitere Spuren von früheren Besiedlungen findet man auf der Straße von La Savina nach La Mola, bei Es Calo. Hier sind Ruinen eines römischen Dorfes zu sehen, das Castell Roma Can Blai und auf der Ebene vom  Cap de Barbaria sind Spuren eines Megalithisches Dorf erhalten.